Wulkow
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Wulkow datiert von 1361. Ab 1608 wird die Ortschaft zum Rittersitz ernannt und ist bis 1945 durch Großgrundbesitz und Bauerntum geprägt worden.
In Wulkow bei Neuhardenberg befand sich 1944/45 ein Außenlager des Ghettos Theresienstadt. Zum Bau von Ausweichdienststellen für NS-Behörden brachte die SS fast 400 als Juden und Jüdinnen verfolgte Menschen dorthin.
Ihnen ist der Erinnerungsort Wulkow gewidmet. Informationen hierzu finden Sie unter www.erinnerungsort-wulkow.de.
Die Geschichte des Schloss Wulkow
Schloss Wulkow blickt auf über 650 Jahre wechselvoller Geschichte zurück – von Adelssitzen über bewegte Zeiten bis zur heutigen Bestimmung als Ort für besondere Feste. Seit 1361 prägten Adelsfamilien das Gut: die von Schapelow, ab 1646 die von Derflinger, später die von Ziethen, von Pannewitz und von Brünneck. Jede Generation hinterließ ihre Spuren an diesem besonderen Ort. In der DDR diente das Schloss als Krankenhaus, Flüchtlingsheim und Schulungsstätte. 1992 erwarb die Familie Heselhaus den Adelssitz und renovierte ihn von Grund auf. 1994 öffnete das Parkhotel Schloss Wulkow seine Pforten. Seit 2015 führt Anna Breddin das Schloss als alleinige Geschäftsführerin – mit der Vision, diesen historischen Ort als lebendige Kulisse für unvergessliche Feste zu bewahren.
1361
Adelsfamilie von Schapelow
1646
Georg von Derflinger
1792
Familie von Pannewitz
1825Familie von Brünneck
DDR
vielfältige Nutzungen
1992
Familie Heselhaus
1994
Parkhotel eröffnet
2015
Anna Breddin übernimmt
Kontakt: www.schloss-wulkow.de






